Kurzer geschichtlicher Rückblick auf die Kolonialzeit 

Tafel

Tafel im U-Bhf Gesundbrunnen (Ausgang Humboldthain/Brunnenstraße)
mit einem Zitat des amerikanisch-spanischen Philosophen George Santavana (1863-1952)

 

Die im Folgenden dargestellten Geschehnisse und Vorgehensweisen werden nicht apologetischer Absicht präsentiert, weshalb auch bei seinerzeit verwendeten Begrifflichkeiten darauf geachtet wurde, durch entsprechend beschreibende Adjektive oder ergänzende Hinweisende, bzw. besondere Markierung die heute als diskriminierend empfundenen Begrifflichkeiten als solche kenntlich zu machen – ohne so zu tun, als hätte es diese nie gegeben. Dies geschieht auch im Sinne des oben im Bild zu sehenden Zitats.

Deutsche Präsenz in Afrika von 1683 bis 1918

Die Anfänge

Ein erstes Zeugnis kolonialen Interesses an Afrika von Berlin aus ist die Errichtung der kurbrandenburgischen Festung Groß-Friedrichsburg bei Accra im heutigen Ghana (ehem. Name der Kolonie: Goldküste) im Jahre 1683 unter dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Sie wurde allerdings bereits 1717 unter König Friedrich Wilhelm I. an die Niederlande verkauft. Umgekehrt dienten Soldaten afrikanischer Herkunft – aus dem damaligen  Groß-Friedrichsburg – in Armeen des Großen Kurfürsten, Friedrichs I. und Friedrich Wilhelms I.

Kolonien als Symbol kontinentaler und strategischer Machtansprüche

Es gab schon vor der Reichsgründung von 1871 unterschiedlich motivierte Bestrebungen, Gebiete in Afrika zu besitzen. Große Teile des Kontinents waren schon von Großbritannien und Frankreich,  so wie von der ältesten Kolonialmacht Portugal in Besitz genommen worden. Das neu entstandene Deutsche Reich „beanspruchte“ in seinem neuen Selbstverständnis als weitere europäische Kontinentalmacht auch deshalb in Afrika entsprechend ebenfalls Besitzrechte – bzw. den zu dieser Zeit häufig so bezeichneten "Platz an der Sonne". Diese Bezeichnung zitierte einen Ausspruch Kaiser Wilhelm II., und spielte Euphemismus sowohl im wörtlichen Sinne auf die klimatischen Bedingungen  der in Rede stehenden Gebiete an als auch auf ihren Symbolcharakter für die angestrebte Machtposition in Europa.

Bei den – nicht selten unautorisierten - Inbesitznahmen von vermeintlich noch 'freigebliebenen' Territorien in Afrika taten sich für Deutschland besonders Männer wie Adolf Lüderitz, Gustav Nachtigal,  Carl Peters, Hermann von Wissmann und Carl Woermann hervor, nicht selten durch aus heutiger Sicht unlautere Praktiken und unter teilweise schon damals umstrittenen und politisch angegriffenen Übervorteilung und Unterdrückung der in diesen Gebieten lebenden Menschen.

Die 'Aufteilung der Kontinente' – Globaler Anspruch europäischer Kolonialmächte

Die europäischen Groß- und Mittel-Mächte dieser Zeit, also auch das damalige Deutsche (Kaiser-)Reich, strebten die Beherrschung und Unterwerfung ganz Afrikas auch als Rohstoff-Reservoir für die sich entwickelnden heimischen Industrien an und nahmen unter sich die völlige und willkürliche Aufteilung des Kontinents vor; unter anderem auf der Afrika-Konferenz von Berlin 1884/85, die auch als „Kongo-Konferenz“ Eingang in die Geschichtsschreibung fand.  Diese Konferenz, zu der neben dem Deutschen Reich auch Frankreich nach Berlin eingeladen hatte, war ein Kulminationspunkt der zur Schau getragenen Machtansprüche, was auch sichtbar wurde an der Beteiligung der der damals mächtigen oder mächtiger werdenden außereuropäischen  Länder wie den USA und dem Osmanischen Reich. Die meistens am „grünen Tisch“ und oft auf Landkarten mit dem Lineal gezogenen neuen 'Grenzen' negierten nicht nur bestehende Eigentumsrechte und andere kulturelle Besitz-Ideen, sondern verliefen vielfach durch angestammte Siedlungs- und Weidegebiete verschiedener Völker und Stämme, die nun unterschiedlichen Machthabern unterstanden und dadurch auseinander gerissen wurden. Bis heute werden regionale Auseinandersetzungen und Kriege auch auf diese willkürlichen Grenzregelungen mit zurückgeführt.

Handel in und mit Territorien fremder Kontinente

Die damaligen deutschen 'Besitzungen', bzw. Kolonien, wurden seinerzeit euphemistisch offiziell als  „Schutzgebiete“ bezeichnet, womit allerdings nicht der der Einwohner gemeint war, sondern der Schutz der eigenen Besitzansprüche und der dazu eingerichteten Vorposten und Stützpunkten, die sich deutsche Handelshäuser, wie etwa die Handelshäuser Woermann und Lüderitz in Afrika und im pazifischen Raum im 19. Jahrhundert geschaffen hatten und die nun ihre wirtschaftlichen Interessen unter staatlichen Schutz gestellt bekommen wollten und bekamen: Eben durch teilweise vom Reichstag sanktionierten Beschlüsse, diese ab 1884 unter den Schutz des Deutschen Reiches zu stellen weitere Gebiete wurden bis 1911 'in Besitz genommen', jeweils unter Missachtung örtlicher Bevölkerungen und Besitzrechte, ein damals als von den Kolonialmächten eigenes Recht reklamierte und als selbstverständlich behauptete Praxis.

Nachtrag: Beispiele für Kolonial-Initiativen außerhalb Afrikas

So wurden zum Beispiel auch 1890  durch Vertrag mit Großbritannien Sansibar gegen Helgoland getauscht und Kiautschou wurde 1898 auf 99 Jahre von China gepachtet. Die Kolonien wurden in erster Linie als Handelskolonien und Rohstoffgebiete genutzt, für europäische Ansiedlungen waren sie überwiegend kaum oder nicht geeignet, weshalb die Ansiedlungs-Zahlen der Einwohner europäischer Herkunft in diesen Gebieten oft nur geringe Höhe erreichten.

Weitere so bezeichnete  „Schutzgebiete“ besaß das Deutsche Reich im Pazifik (Nordostneuguinea „Kaiser-Wilhelm-Land“, Teile von Mikronesien und Melanesien sowie die Samoa-Inseln in Polynesien; in Besitz genommen 1884/1888/1899) und ab 1898 als Pachtgebiet Tsingtau (Kiautschou) in der damaligen chinesischen Provinz Schantung.

'Kolonialromantik' und 'Völkerschauen' als Merkmale damaligen Zeitgeists 

Im Rückblick grotesk wirkend, entwickelten Zeitgenossen mit Afrika-Interesse auch Geschäfts-Ideen, um aus der einsetzenden „Kolonial-Romantik“ wirtschaftlichen und unternehmerischen gewinn zu ziehen: Das beschränkte sich nicht nur entsprechende Publikationen, Kinderspielzeug, sondern führte zu Projekten von damals so bezeichneten „Völkerschauen“, die Interesse und auf merkwürdige - und heute als herabwürdigend anzusehende – Weise sogar helfen sollten, diese fremden Kulturen zu „bewundern“, denen die breite Bevölkerung der damaligen Zeit niemals aus eigenem Augenschein hätten begegnen können:

So plante bereits vor Anlage des Afrikanischen Viertels plante der damals berühmte Gründer und 1. Direktor des privaten Hamburger Tierparks, Carl Hagenbeck, auf dem damals noch unbebauten Areal in Berlin-Wedding ein 'Schaugelände' für Tiere, Pflanzen und Völker aus den deutschen so genannten „Schutzgebieten“ anzulegen. Bis dahin dienten diese Flächen - insbesondere die heutigen Rehberge - als Sand- bzw. Baustoff-Reservoir, so wie nach Aufkommen des Films als Drehort für Karl-May-Stummfilme. Es blieb jedoch bei Planungen, die nicht ausgeführt wurden.

Widerspiegelung deutscher Zeitgeschichte des (19. und) 20. Jahrhunderts im Straßenbild

Die planmäßige Anlage des Afrikanischen Viertels begann ab 1899 mit der Kameruner - und der Togostraße. Viele Benennungen der Straßen des Afrikanischen Viertels erfolgten in der Kaiserzeit, als das Deutsche Reich noch im Besitz eines Teils der mit den Straßennamen bezeichneten Gebiete war. Weitere Benennungen erfolgten nach Abdankung des Kaisers in der kurzen Zeit des oft als Weimarer Republik bezeichneten  demokratisch verfassten Deutschen Reichs. Auch in der Nazizeit wurden weitere, hinzukommende Straßen benannt. Die letzte originäre Benennung erfolgte in den Anfangsjahren der gerade entstandenen Bundesrepublik Deutschland.

Die für das Viertel namensgebende Afrikanische Straße erhielt ihren Namen bereits 1906.


Straßen-Benennungen mit geografischen
Namen - ehemalige Kolonialmacht Benennungshintergrund; Benennungsjahr

  • Kameruner Straße- Deutsches (Kaiser-) Reich; 1899
  • Kongostr. - Belgien/Frankreich; 1912
  • Sansibarstr. - zunächst Deutsches (Kaiser-)Reich, Tausch gegen Helgoland - mit GB; 1912
  • Senegalstr. - Frankreich; 1927
  • Tangastr. -  Spanien, später Großbritannien; ab 1912 internationale Zone;  1927
  • Togostr. -  1899
  • Transvaalstr. - Großbritannien; 1907
  • Guineastr. -  Frankreich und Portugal; 1903
  • Otawistr. - Deutsches (Kaiser-)Reich); 1911
  • Damarastr. - Deutsches Reich; 1937
  • Windhuker Str. - Deutsches (Kaiser-)Reich; 1910
  • Swakopmunder Str. - Deutsches (Kaiser-)Reich; 1910
  • Ghanastr. - Großbritannien; Benennung anlässlich BRD-Staatoberhaupt Ghana; 1958
  • Mohasistr.;  - Deutsches Reich; 1937
  • Usambarastr.  - Deutsches Reich; 1938
  • Dualastr.   - Deutsches Reich/Weimarer Republik; 1927
  • Ugandastr. - Großbritannien; Deutsches Reich/Weimarer Republik; 1927
  • Sambesistr.- Großbritannien; Deutsches Reich/Weimarer Republik; 1927

Namen deutscher Kolonialisten und Afrika-Forscher:


Lüderitzstr. - Erstbenennung 1902 nach:

Adolf Lüderitz (1834-1886); Bremer Großkaufmann, 1883 'Inbesitznahme' von Angra Paquena, die später nach ihm benannte 'Lüderitz-Bucht' vom Volk der Nama, denen er u. a. Im Austausch gegen Waffen und Alkohol (!) einen Küstenstreifen 'abkaufte'. Lüderitz übervorteilte die Nama nicht nur nominell, weil er als Maß eine Meile verwandte, die viel länger als die übliche britische Seemeile war, sondern auch, weil unterschiedliche kulturelle Konzepte von Eigentum und Besitz relevant waren.

Nachtigalplatz - Erstbenennung 1910 nach:

Gustav Nachtigal (1834-1885); Arzt und Afrika-Reisender, durchquerte als erster Europäer die Sahara, erforschte 1869-74 Tibesti und Sudan; war deutscher Konsul in Tunis und erhielt dort den Auftrag Bismarcks, 1884 Togo und Kamerun als Kolonialgebiete des Kaiserreichs für das Deutsche Reich zu reklamieren, bzw. nach damaliger Diktion: „unter Schutz zu stellen“; schrieb das Buch: „Sudan und Sahara“; beglaubigte als damaliger 'Generalgouverneur für Westafrikanische Schutzgebiete'  den zweifelhaften Kaufvertrag zwischen Lüderitz und den Nama, wahrscheinlich in Kenntnis der unlauteren Vertragsbedingungen und der Übervorteilung der Nama durch Lüderitz.


Petersallee – Erstbenennung 1939 nach:

Carl Peters (1856-1918); gründete 1884 „Gesellschaft für deutsche Kolonisation“, und war Mitbegründer des „Allgemeinen dtsch. Verbands“; unternahm 1884 Expedition nach Ostafrika, dort nach damaliger Diktion „Inbesitznahme“ ausgedehnter Territorien – oft durch erzwungene Schweinverträge, die 1885 durch kaiserlichen 'Schutzbrief' faktisch zu deutschen Kolonien wurden. 1887 'Inbesitznahme' weiterer Gebiete nach vergleichbarem Muster an ostafrikanischen Küste  und ähnlicher „Schutzvertrag“ über Uganda 1889/90; 1891 zum Reichskommissar ernannt, wegen seiner inhumanen Handlungen jedoch 1892 nach Deutschland zurückbeordert; in Folge Entlassung aus dem Staatsdiensturde aus dem Staatsdienst; erst die Nationalsozialisten entdeckten ihn wieder als Symbolfigur - für ihre Weltherrschaftsphantasien -  und benannten 1939 einen Teil der Londoner Straße nach ihm.

Die oben beschriebenen Hintergründe führten zu einer Umwidmung des Gedenkens unter Beibehaltung des Straßennamens. Die Bezirksverordnetenversammlung Wedding war sich 1986 einig, dass dieser - schon zu seinen Lebzeiten „Hängepeters“ genannte - Menschenschinder nicht länger  Namenspatron einer Straße sein soll.

Den nicht politisch, sondern praktisch begründeten Bedenken gegen einen anderen Straßennamen konnte Rechnung getragen werden durch ein besonderes Verfahren, in dem mit Prof. Dr. Hans Peters einen aus dem Widerstand gegen die Nationalsozialisten im Umfeld des Kreisauer Kreises aktiven ehrenwerten Namensgeber wählte, der nicht nur verfolgten Juden geholfen, sondern zeitweise auch im Afrikanischen Viertel gelebt hatte. Besonderer Berlinbezug war auch für die Nachkriegszeit gegeben und erleichterte den Konsens für den neuen Namenspatron: Hans Peters hatte nach dem II. Weltkrieg Erfolg als Professor der Jurisprudenz und war außerdem zeitweise CDU-Fraktionsvorsitzender im Berliner Abgeordnetenhaus gewesen, sondern vor allem auch anerkannt als einer der Initiatoren der Berliner Verfassung. Als neuer Namensgeber wurde Prof. Dr. Hans Peters im Jahre 1986 durch die Bezirksverordnetenversammlung Wedding benannt. Nach den Regelungen des Berliner Straßengesetzes wäre damit heute eine Umbenennung der Petersallee nicht mehr möglich.

Die afrikanischen Stämme - die oft großer Unterdrückung, Vertreibung und Ungerechtigkeiten ausgesetzt waren – wurden seinerzeit  von den Kolonialmächten nicht als gleichrangig oder gleichberechtigt angesehen, Verhandlungen wurden lediglich mit einzelnen Personen geführt, die man nach Gutdünken und eigenen Interessen folgend zu Repräsentanten ihres jeweiligen Stammes oder Volkes deklarierte und als Kollaborateure im Sinne der „divide et impere“-Politik („teile und herrsche“) missbrauchte und vielfach gegeneinander ausspielte. In Folge dieser 'Kolonialpolitik' mit all ihren unmenschlichen Erscheinungsformen kam es immer wieder zu Aufständen, die mit dem 1904-1908 währenden und blutig niedergeschlagenen Herero-Aufstand in Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia) ihren schrecklichen Höhepunkt erreichten. Heute bezweifeln keine ernstzunehmenden Historiker mehr, dass die Niederschlagung dieses Aufstands als Völkermord anzusehen ist.

Infolge des Versailler Vertrages nach Beendigung des 1. Weltkrieges 1918 verlor Deutschland seine sämtlichen Kolonien - so auch die genannten vier Territorien in Afrika. Sie gingen an Großbritannien (Südwest- und Ostafrika) und Frankreich (Kamerun und Togo), wobei Frankreich kleine Grenzgebiete Togos (zu Ghana; damals Goldküste) und Kameruns (zu Nigeria) an Großbritannien abtrat.

Der Verlust der Kolonien war auch in der Zeit der Weimarer Republik über nationalistisch-chauvinistische kreise hinaus als  ungerecht empfunden worden, da es hierbei nicht darum ging, die Kolonien in die staatliche Unabhängigkeit zu entlassen.  Vor diesem Hintergrund wird erklärbar, dass der weitere Ausbau des Afrikanischen Viertels auch in der Weimarer Republik betrieben wurde, nun unter reformerischen Aspekten -  und architektonisch umgesetzt u.a. durch Mies van der Rohe.

Das Afrikanische Viertel sollte ein Schmuckstück des neuen Wedding werden und sich durch Neubauten, die Licht, Luft und Sonne atmen, wohltuend von den grauen Mietskasernen mit ihren endlosen Hinterhöfen - die bis dahin das Bild des Weddings bestimmten – abheben, wofür bis heut die Friedrich-Ebert-Siedlung Zeugnis ablegt.

Die entgegengesetzten politischen und ästhetischen Bestrebungen der Nationalsozialisten für das Afrikanische Viertel sollte nicht zuletzt Weltherrschaftsansprüche dokumentieren und fand in nicht nur in Benennungs-Initiativen Ausdruck, sondern auch architektonisch: wie mit Bebauung am Nachtigalplatz, die die Reformarchitektur „verdecken“ sollte. Die geschah vor dem Hintergrund einer versuchten Wiederbelebung und Popularisierung des Kolonialgedankens, wie er Ausdruck fand in zahlreichen entsprechenden Filmen, Ausstellungen etc. Es ist auffällig, dass in der Nazi-Zeit nur noch Straßen nach früheren deutschen Gebieten benannt wurden, was wohl auch einen formalen Anspruch auf Rückerhalt unterstreichen sollte. Zu dieser Haltung passte nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges die formale Annexion der Kolonien besetzter Länder wie Frankreich und Belgien.

Das Zeitalter des Kolonialismus, das den Völkern Afrikas - auch von Deutschland aus - unendliches Leid, Erniedrigung, Versklavung, Ausbeutung und Demütigung brachte, ist beendet. Die Völker Afrikas - auch in den Gebieten der ehemaligen deutschen Kolonien - leben heute in unabhängigen Staaten, die an der Gestaltung einer neuen, besseren Welt mitarbeiten. So mögen die Straßennamen des Afrikanischen Viertels, die einstmals an die sehr ambivalente koloniale Vergangenheit Deutschlands und Europas erinnerten, nunmehr Meilensteine einer neuen Zukunft sein, in der die Unterdrückung von Völkern durch andere Völker keinen Bestand mehr hat und zugleich ein in die Zukunft gerichteter Wegweiser für die Freundschaft Deutschlands mit den Völkern und Staaten Afrikas.